PANDEMONIUM  NUEVA ÉPOCA
DE LA CONQUISTA
DE LOS EE. UU.  WATCH

No. 488

ÖLPREIS: Opec beruft Krisensitzung ein. --
CRISIS OF OPEC -- REUNIÓN DE CRISIS DE OPEP.

BUSHS IRAK-SZENARIO: 18 Monate Besatzung,
Übernahme der Ölfelder. Bush´s Iraq Scenario,
18 months Occupation, Conquest of the Oil Fields --
Iraq escenario de Bush, Ocupación de 18 meses,
Conquista de los pozos de petroleo.

VENEZUELA, APRENDE!! DE ÉSTE SE TRATA!

ÉSTE ES EL PLAN DE LA BANDA DE CARLOS!!


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DER  SPIEGEL

ÖLPREIS

Opec beruft Krisensitzung ein

Die Ölminister der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) werden sich am Wochenende zu einer Sondersitzung treffen, um angesichts hoher Rohölpreise über eine verstärkte Förderung zu beraten. In Deutschland erhöhten die Mineralölkonzerne vorsorglich die Benzinpreise.

Mehr für den Liter: Tanken wird wieder teurer
AP
Mehr für den Liter: Tanken wird wieder teurer
Wien/Hamburg - Opec-Generalsekretär Alvaro Silva- Calderon sagte nach Angaben der Opec-Nachrichtenagentur OPECNA am Mittwoch in Wien, "angesichts der derzeitigen Entwicklungen waren die Minister der Meinung, es sei notwendig eine Krisensitzung abzuhalten". Zwar wiesen die Rohölpreise weiter sinkende Tendenz auf - der OPEC-Korbpreis fiel am Dienstag mit 29,72 Dollar je Barrel (159 Liter) wieder unter die 30-Dollar-Marke - doch blieben sie deutlich über der von der Opec angestrebten Obergrenze von 28 Dollar.

Theoretisch könnte die Organisation gemäß ihres automatischen Preismechanismus die Fördermenge am kommenden Dienstag um eine halbe Millionen Barrel täglich erhöhen, ohne dabei zu einer Sondersitzung zusammenzutreffen. "Aber wir sind in einer schwierigen Situation", sagte Silva-Calderon.

Als Grund nannte er, dass die gegenwärtige Preisentwicklung nicht im Einflussbereich der Opec liege, sondern besondere Umstände die Preise nach oben trieben. Gemeint ist die Situation in Venezuela, die vor allem in den USA zu einer Verknappung der Angebotes führt, und die latente Angst der Händler vor einem Krieg im Irak. "Jede größere Erhöhung oder Kürzung der Förderquoten muss daher genau überdacht werden", sagte der Opec-Generalsekretär.

Erwartet wird eine Erhöhung der gemeinsamen Fördermenge um ein bis zwei Millionen Barrel pro Tag. Bei der nächsten planmäßigen Sitzung der Opec-Ölminister am 11. März in Wien könnte dann über eine Fortführung der Maßnahme beraten werden. Sollten die Preise bis dahin unter die 28-Dollar-Marke fallen, wäre eine Rückkehr zur derzeitigen offiziellen Opec-Fördermenge im Ausmaß von täglich 23 Millionen Barrel Rohöl wahrscheinlich.

In Deutschland kostete die meistgetankte Benzinsorte Super nach einer Preiserhöhung um zwei Cent am Dienstag im bundesweiten Durchschnitt ungefähr 1,11 Euro je Liter, berichteten Aral/BP und ExxonMobil am Mittwoch in Hamburg. Normalbenzin kostete 1,09 Euro. Damit lagen die Preise um wenige Zehntelcent über dem Preisniveau vom 1. Januar und um rund drei Cent unter ihrem Rekordstand vom Mai 2001.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,229835,00.html
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BUSHS IRAK-SZENARIO

18 Monate Besatzung, Übernahme der Ölfelder

Während die Welt noch gespannt auf den Bericht der Uno-Waffeninspektoren wartet, schmiedet die US-Regierung bereits Pläne für den Tag nach Saddams Sturz: Der Diktator und seine Helfer müssten sich vor Militärgerichten verantworten, ein Statthalter würde das Land regieren.

Wie geht das Leben im Irak nach Saddam Hussein weiter? Die USA haben bereits detaillierte Pläne...
AP
Großbildansicht Wie geht das Leben im Irak nach Saddam Hussein weiter? Die USA haben bereits detaillierte Pläne...
Washington - Experten des Sicherheitsteams von US-Präsident George W. Bush arbeiten einem Bericht der "New York Times" zufolge schon seit einigen Monaten an den Plänen. Sie seien schon im Detail mit Bush diskutiert worden. Es wäre der anspruchsvollste Wiederaufbauplan für ein besiegtes Land seit der Besetzung Deutschlands und Japans nach dem Zweiten Weltkrieg. Wenn Bush heute aus seinem Weihnachtsurlaub zurückkehrt, sollen ihm die Pläne noch einmal vorgelegt werden.

Mindestens 18 Monate, so das Szenario, soll der Irak nach einer Niederlage unter amerikanische Militärherrschaft kommen. Die Streitkräfte hätten in dieser Zeit die Aufgabe, Frieden zu sichern, die Saddam-treue Elite auszuschalten, Massenvernichtungswaffen zu zerstören und das Land zusammenzuhalten. Ein ziviler Verwaltungschef - eventuell eingesetzt von der Uno - soll in der Übergangsphase die Wirtschaft am Laufen halten, Schulen und politische Einrichtungen wiederaufbauen und Hilfsprogramme organisieren.


  
IN SPIEGEL ONLINE
 
·  Bündnis gegen Irak-Krieg: PDS will Schröder unter Druck setzen (06.01.2003)
·  SPIEGEL-ONLINE-Debatte: Der unvermeidliche Krieg? (06.01.2003)
·  Saddam Hussein: "US-Drohung ist das Zischen von Schlangen" (06.01.2003)

 

Auch Kriegsverbrecherprozesse ähnlich den Nürnberger Prozessen sollen abgehalten werden - von amerikanischen Militärgerichten. Dabei sollen jedoch nur Vertreter des Saddam-Regimes zur Verantwortung gezogen werden, die in besonderen Schlüsselpositionen gewirkt haben. Ein Großteil der Regierung soll jedoch bestehen bleiben.

Zwei Kernziele prägen die Planungen der Sicherheitsberater: Zum einen solle der Irak als staatliche Einheit in seinen jetzigen Grenzen bewahrt werden, zum anderen soll "Einmischung von außen" verhindert werden - eine klare Warnung an die Nachbarländer.

Eine Schlüsselrolle in den amerikanischen Plänen für die Zeit der Besetzung spielt freilich der Umgang mit den Ölreserven des Irak. Offiziell heißt es zwar noch, das Öl bleibe das Eigentum des irakischen Volks, die US-Regierung diskutiert jedoch bereits, wie die Ölfelder während des Konflikts geschützt werden können. Auch die Frage, ob und wie der Irak dann in der Opec vertreten werden kann, beschäftigt die Bush-Berater.

Im vielstimmigen Kriegsgerede der US-Regierung wird Öl selten erwähnt. Aber der Irak verfügt über ein Zehntel der Weltölreserven. Und eine Militäraktion am Golf wird zweifellos einen großen Einfluss auf die Weltmärkte haben. "Es wäre unsere Absicht, diese Felder zu schützen und sicherzustellen, dass sie von einem schwindenden Regime nicht im letzten Moment zerstört oder beschädigt werden", sagte kürzlich US-Außenminister Colin Powell. Die wachsende Kriegsgefahr und auch der monatelange Generalstreik im Ölförderland Venezuela haben schon jetzt die Rohölhändler verunsichert. In der vergangenen Woche sprangen die Preise für Rohöl mit einem Auslieferungstermin im Februar auf mehr als 33 Dollar je Barrel (das Fass zu 159 Liter). Das sind 65 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Das aus Sicht der Rohstoffmärkte schlimmste Szenario würde so aussehen, dass eine Invasion auf massiven Widerstand trifft, die Ölfelder in Flammen aufgehen und die Produktion in anderen Ländern am Golf gestört würde. Dann würden sechs Millionen Barrel täglich ausfallen, und der Ölpreis könnte auf 80 Dollar hochschnellen. Bis ins Jahr 2004 hinein würde der Ölpreis bei einer solchen Lage über 40 Dollar bleiben, was nach Einschätzung von Experten eine globale Rezession verursachen könnte.

Viele wesentliche Entscheidungen, so warnen die Strategen im Weißen Haus und im Pentagon, könnten erst vor Ort im Irak entschieden werden. "Vieles hängt einfach von dem Krieg selbst ab", zitiert die "New York Times" einen der Verantwortlichen, "ob es überhaupt zum Krieg kommt, wie er beginnt und wie er endet". Entscheidend sei auch, wie die amerikanischen Truppen im Irak empfangen würden, ob es eine "feindliche oder eine freundliche Besetzung" werde. Die CIA entwerfe derzeit diverse Szenarien, die all diese Unwägbarkeiten berücksichtigen.

Eines jedoch haben alle Szenarien gemein: Das US-Militär würde für längere Zeit das Kommando im Irak übernehmen. Allein um sicher zu gehen, dass alle Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins zerstört würden, so warnt das Pentagon, könnte es mindestens ein Jahr dauern. Auf keinen Fall werde man länger im Irak bleiben als unbedingt nötig. "Aber ich glaube nicht", so einer der Nachkriegsplaner, "dass das nach ein paar Monaten vorbei ist".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,229835,00.html
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